Stuttgarter Zoo “Wilhelma” dämpft gegen Unkraut

28. April 2016

Wie jedes Jahr, hat einer der größten zoologischen Gärten Deutschlands wieder größere Blumenbeete mit Heißdampf von bodenbürtigen Krankheiten, Unkräutern und Beikrautsamen.

Dämpfen mit Dampfkessel S 2000 in der Wilhelma

Dämpfen mit Dampfkessel S 2000 in der Wilhelma

Der Dämpfspezialist Mobildampf übernimmt die Heissdampfbehandlung als Auftragsarbeit vollständig. Die ca. 500m² großen Beete werden vorab mit einer Spatenmaschine bis zu einer Tiefe von 40 cm ausreichend gelockert und danach vollständig mit einer speziellen hitzebeständigen Folie abgedeckt und an ihren Rändern beschwert.

Blumenbeete in der Wilhelma werden gedämpft

Blumenbeete in der Wilhelma werden gedämpft

In einer Dämpfzeit von ca. 5h wird die Gesdamtfläche mit ca. 6t Heißdampf bis in eine tiefe von 30cm vollständig hygienisert. Danach sind die Flächen vollständig unkrautfrei und wieder ideal zur sofortigen Bepfanzung bereit. Die Wilhelma lässt jährlich größere Flächen mit Heißdampf behandeln und danach sorgsam gepflegt, so dass jede Einzelfläche nur alle drei Jahre gedämpft werden muss.

Neue Dämpfanlage in Vietnam in Betrieb

19. April 2016

Im ersten Quartal 2016 wurde bei einem der national größten Saatgut Produzenten in Vietnam eine mobile Dämpfanlage zur Sterilisierung von Substraten und Böden in Betrieb genommen.  Das führende Unternehmen setzt zum ersten Mal das sehr kostengünstige Sandwich-Dämpfverfahren mit einer Stachelhaube ein, um unter Folienhäusern Mutterboden bis auf eine Tiefe von 25cm zu hygienisieren und damit diesen von Unkräutern und bodenbürtigen Krankheiten vollständig zu befreien.

Sandwich-Dämpfung mit zwei Stachelhauben

Sandwich-Dämpfung mit zwei Stachelhauben

Hierbei kommen zwei manuell versetzbare Dämpfhauben mit einer Abdeckfläche von jeweils 8m² und 20cm tiefen speziellen Hohlstacheln zum Einsatz. Die beiden Hauben werden parallel eingesetzt und alternierend versetzt. Dabei wird ein Dampfkessel mit einer Dampfleistung von 400kg pro Stunde genutzt.  Die Flächenleistung des Systems beträgt bis zu 400m² pro Arbeitstag, wobei der Boden binnen 7 Minuten auf mehr als 80°C bis in eine Tiefe von 25cm erhitzt wird.

Dämpfen von Kokostorf in zwei Dämpfbunkern mit Absaugsystem und Dampfkessel der Firma MSD GmbH (links)

Dämpfen von Kokostorf in zwei Dämpfbunkern mit Absaugsystem und Dampfkessel der Firma MSD GmbH (links)

Neben dem Dämpfen von Fläche im Sandwich-Dämpfverfahren per Stachelhaube hygienisiert das Unternehmen auch große Mengen von Kokostorf-Substrat. Hierfür wurden spezielle Dämpfbunker mit einem Absaugsystem gebaut und  neu in Betrieb genommen. Die Absaugung erfolgt über ein spezielles Drainagesystem im Boden der einzelnen immobilen Boxen. Auch hierzu wird ein fahrbarer Dampfkessel Typ “S 350″ der Firma MSD mit einer Dampfleistung von 400kg/h eingesetzt. Das System arbeitet mit höchster Effizienz und ist in der Lage, in einer Stunde bis zu 16m³ Kokostorf vollständig bei einer Zieltemperatur von etwas über 80°C zu reinigen. Der Heizölbedarf liegt auf Grundlage hauseigener Messungen bei durchschnittlich ~19L/h.

Stadt Böblingen lässt Blumenbeete dämpfen

05. April 2016

Auch in diesem Frühjahr 2016 hat nach einer Unterbrechung das Gärtnerei der Stadt Böblingen sich dafür entschieden, ausgewählte Grünflächen vor dem Säen von Zierblumen umweltfreundlich per Dampf von Unkräutern und Unkrautsamen zu reinigen, nachdem in den letzten Jahren mit anderen Verfahren keine gleichwertigen, zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden konnten.

Der öffentliche Träger hat sich hierfür die Erfahrung der Firma Mobildampf aus Waiblingen (www.mobildampf.de) genutzt. Das Unternehmen hat sämtliches Dämpf-Ausrüstung zur Verfügung gestellt und die einzelnen Dämpfungen betreut sowie überwacht.

Foliendämpfen von Higlight-Beeten in Böblingen

Foliendämpfen von Highlight-Beeten in Böblingen

In den ersten Apriltagen wurden nun Highlight-Beete an öffentlichen Strassen ausgewiesen, die nach der Unkrautbekämpfung mit Heißdampf als dekorative Blumenwiesen, sogenannte “Highlight-Beete” gestaltet werden sollen. Die Firma mobildampf hat binnen 2,5 Tagen mit dem gängigen Foliendämpfverfahren Flächen von bis zu 120m² Größe abgedeckt und gedämpft. Dabei kam ein Dampfkessel der Firm MSD GmbH mit einer Leistung von bis zu 1.000 kg Dampf/h zum Einsatz.

Die Stadt  Böblingen hatte sich bewusst für das Dämpfen entschieden. Im Vorfeld wurden hierzu 2015 extra Vergleichsversuche unternommen und dabei Flächen auch ungedämpft gelassen. Das Ergebnis spricht für sich selbst (Fotos unten). Die gedämpften Flächen sind vollkommen unkrautfrei und daher die Schößlinge der gesäten Zierpflanzen in Reihe gut zu erkennen. Auf der ungedämpften Fläche (ganz unten) wächst das Unkraut ungehemmt.

Gedämpftes Highlight-Beet mit Zierpfanzenreihe in der Herrenberger Str. in Bögblingen

Gedämpftes Highlight-Beet mit Zierpfanzenreihe in der Herrenberger Str. in Böblingen

Ungedämpfte Vergleichsfläche an der Calwer Str. in Böblingen

Ungedämpfte Vergleichsfläche an der Calwer Str. in Böblingen

Sandwich-Dämpfmethode mit 0,30 €/m² sogar günstiger als chemische Bodenentseuchung!

31. Dezember 2015

In Alicante wurde nun zum ersten Mal auf der iberischen Halbinsel eine MSD-Sandwich-Dämpfhaube in Betrieb genommen. Dank der innovativen Stachelhaubentechnik, bei der gleichzeitig oberflächlich sowie in der Tiefe gedämpft wird, kann  bis zu 50% mehr Heißdampf in den Boden eingebracht werden.

Das Ergebnis ist eine weitere signifikante Senkung der Energiekosten sowie Dämpfzeit.

Mit den neuen Stachelhauben von MSD kann bei guten Bedingungen (kaum feuchter Boden, der nicht zu lehmig ist etc.) mit lediglich ca. 8,5kg Dampf/m²  in 10min  eine Temperatur von ca.85-90°C bis in 20cm Tiefe erreicht werden. Der Boden ist danach rückstandsfrei ohne Chemie hygienisiert.

Minibagger versetzt einfach die Stachel-Dämpfhaube

Ein Minibagger versetzt einfach die Stachel-Dämpfhaube

Dank der derzeit dauerhaft geringen Heizölpreise kann damit 1 m² Anbaufläche mit 30 Cent (entspricht 3.000 Euro/ha) Heizölkosten vollständig bis zu einer Tiefe von 20cm gegen Bodenkrankheiten, -müdigkeit sowie Unkraut behandelt werden.

Die Stachelhaube wird in Spanien über einen Minibagger mühelos mit geringem Personal- und Kraftaufwand versetzt. Insgesamt werden mit diesem effizienten Dämpfsystem monatlich ca. 1.800 m² behandelt. Der Betrieb hat die Möglichkeit über eine zweite Stachelhaube mit dem zur Verfügung stehenden MSD Hochleistungskessel Typ S 750 bis zu 4.000m² monatlich auf diese Weise zu hygienisieren.

Englischer Salat-Anbaubetrieb setzt auf neues halbautomatisches Dämpfhauben-System

22. September 2015

Einer der renomiertesten und modernsten Babyleaf-Salatanbaubetrieben mit Sitz in Westengland setzt nun Dampf zur Hygienisierung der Anzuchtböden unter 17ha Glas ein.
Dies wird ermöglicht durch eine Neuentwicklung der Firma MSD GmbH, Durbach, bei ihren Spezial-Dämpfhauben.

Drei-Gliedrige-Spezial-Dämpfhaube mit einklappbaren Aussenpartien und hydraulischem Stützfahrwerk

Dreigliedrige-Spezial-Dämpfhaube mit einklappbaren Außenpartien und hydraulischem Stützfahrwerk

Die Spezialdämpfhaube wurde derart konzipiert, dass Sie problemlos in den beengteren Verhältnissen der Gewächshäuser eingesetzt werden kann. Dies wurde damit erreicht, dass die Dämpfhaube aus drei Teilen besteht, wobei die äußeren Glieder sich hydraulisch ein- und ausklappen lassen. Diese Technik ergänzt mit einem intelligenten halbautomatischen Stützfahrwerk ermöglicht es, dass lediglich ein Mann zum Bedienen des Systems, insbesondere für das Versetzen der Hauben nötig ist. Die Anlage kann bis zu 1.000m² Fläche in eine Tiefe von maximal 15 cm am Tag mit Heißdampf bei mehr als 80°C hygienisieren. Der Heizölverbraucht liegt dabei derzeit bei ca. 0,65L/m².

Hochleistungs Dampfkessel der Firma MSD GmbH, Durbach mit Dampfzuführsystem

Hochleistungs-Dampfkessel der Firma MSD GmbH, Durbach mit Dampfzuführsystem

Als Dampferzeuger kommt ein Hochleistungs-Dampfkessel der Firma MSD GmbH, Durbach zum Einsatz. Der Dampf wird hauptsächlich mit Ausnahme der letzten 15m mit einem Dampfrohrsystem zur Dämpfhaube geleitet. Dadurch muss der mobile Dampfkessel lediglich ein Mal pro Gewächshaus-Schiff versetzt werden, dass die Effiezenz der Dämpfmethode nochmals optimiert.

Landwirtschaftsamt Karlsruhe dämpf Erdbeer-Felder

30. August 2015

Die Lösung bodenbürtiger Probleme allem voran mit Krankheiten ist insbesondere bei Anbauflächen für Erdbeeren immer dringlicher. Um hier neue Wege ohne Chemie gehen zu können hat sich das Landwirtschaftsamt Karlsruhe dazu entschieden eigene Versuchsflächen der Sanierung von Böden mit Heißdampf für die Erdbeerkultur zu öffnen.

Bereits im Mai wurden hierzu erste Flächen gedämpft. Der Dämpfspezialist Mobildampf hat die Versuche mit eigener Ausrüstung druchgeführt.  Es kamen ausschließlich modernste Erddämpfer der Frima MSD GmbH mit einem Wirkungsgrad von bis zu 96% zum Einsatz.

Foliendämpfung von Erdbeer-Beeten - Im Vordergrund bereits gedämpfte Fläche. Die Kultur wächst ohne Unkraut - mit starkem Wuchs

Foliendämpfung von Erdbeer-Beeten - Im Vordergrund bereits gedämpfte Fläche. Die Kultur wächst ohne Unkraut - mit starkem Wuchs

Die Flächen wurden mit dem klassischen Foliendämpfverfahren saniert. Insgesamt wurden bis in den August hinein in drei Abschnitten 1.000m² mit Heißdampf bis zu 20cm hygienisiert. Es wurde auf sehr sandigem Boden gearbeitet und auch Hügelbeete angelegt. Die Ergebnisse waren sehr überzeugend. Im Vordergrund des oben gezeigten Bildes zeigen die im Mai gedämpften Flächen eine sehr starke Kultur. Die Pflanzreihen sind über die Monate vollständig unkrautfrei geblieben. Mit einem energieeffizienten Dämpfverfahren, wie der Hauben- oder Sandwichdämpfung können die Heizölkosten auf ca. 0,3 Euro pro m² reduziert werden. Das Dämpfen eignet sich folgich ideal zur Sanierung von Flächen für den Anbau von Erdbeeren und stellt eine echte Alternative dar.

In Südafrika wird ein weiteres Dämpfsystem mit Stachelhauben eingesetzt

20. August 2015

Auf einer 40ha großen Farm eines namhaften Blumenzüchters in der Nähe von Johannisburg im ersten Halbjahr diesen Jahres auf ein neues Dämpfsystem umgestellt. Dabei wurde der Gartenbaugroßbetrieb von dem renommierten Berater, Herrn Marten Barel, unterstützt.

Das seit langer Zeit im Einsatz befindliche, auf Kohle als Brennstoff basierende stationäre Dämpfsystem wurde nun komplett überarbeitet und von einem mobilen Dämpfsystem der Firma MSD GmbH aus D-Durbach ersetzt. Schon alleine durch den Einsatz des modernen Dampfkessels, der auf Basis von fossilen Flüssigbrennstoffen Heißdampf mit einem Wirkungsgrad von knapp 96% erzeugt, wurde der Energieverbrauch auf 0,4L Heizöl pro m² gesenkt.

Stachel-Dämpfhaube auf Rollen mit hydraulischer Hebevorrichtung

Stachel-Dämpfhaube auf Rollen mit hydraulischer Hebevorrichtung von der Firma MSD GmbH, D-Durbach

Dabei wird mit einem sehr effektiven Dämpfsystem der Heißdampf in die Erde gebracht. Mit einer Stachelhaube wird im Sandwich-Dämpfverfahren gleichzeitig oberflächlich wie bis in eine Tiefe von 25 cm Dampf injiziert. Die Haube ist eine Spezialanfertigung, die sich über ein hydraulisches System selbständig heben und senken kann. Das System wird auf Rollen mit einer Winde durch das Gewächshaus gezogen. Der Dampfkessel wurde zudem auf ein niedrigeres Fahrgestell gebaut, das es erlaubte, die Gesamthöhe auf gerade einmal 1,8m zu reduzieren.

Video zur Veranschaulichung der Funktionsweise der Stachel-Dämpfhaube im Einsatz (hier klicken)

Hochleistungs Dampfkessel der Firma MSD GmbH, D-Durbach, mit tiefer gelegtem Fahrgestell zur Reduktion der Gesamthöhe um mehr als 40cm.

Hochleistungs-Dampfkessel der Firma MSD GmbH, D-Durbach, mit tiefer gelegtem Fahrgestell zur Reduktion der Gesamthöhe um mehr als 40cm.

Bei der Dämpfung wird binnen ca. 6-7 Minuten eine Temperatur von über 80°C erreicht, was ausreichend, um den Boden zu hygienisieren und so Krankheiten und Unkräuter zu beseitigen.

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Regierungspräsidium Freiburg dämpft wieder gegen Japan Knöterich

19. Juli 2015

Der Japan Knöterich bleibt im Regierungspräsidium Freiburg ein wichtiges Bekämpfungsthema. Die sehr guten Erfahrungen mit verschiedenen Dämpfversuchen gegen den eingeschleppten Schädling hat den öffentlichen Träger dazu bewegt nun schrittweise die Sanierung von großen Mengen an Aushub mit Heißdampf zu forcieren.

Haufendämpfung zur Japan Knöterich Bekämpfung mit MSD Dampfkessel (rechts) mobil auf Anhänger montiert.

Haufendämpfung zur Japan Knöterich Bekämpfung mit MSD Dampfkessel (rechts) mobil auf Anhänger montiert.

Im Juli 2015 wurde der Dämpfspezialist Steffen Koch mit seinem Unternehmen mobildampf beauftragt am Fluss Elz 500 m³ Aushub mit reinem Dampf zu behandeln und somit sämtliche keimfähigen Pflanzenteile, insbesondere die Rhizome des Japan Knöterich sicher abzutöten damit die Erde problemlos verfrachtet und deponiert werden kann.

Spezial-Dämpflanzen für Haufendämpfung

Spezial-Dämpflanzen für Haufendämpfung

Mit einer Großanlage der Firma MSD GmbH konnte bei einer Dampfleistung von 2.000 kg/h binnen 4 Tagen die gesamte Erdmenge mit Heißdampf behandelt von von der invasiven Neophyte vollständig befreit werden. Dafür wurden ca. 80m³ Aushub aufgeschüttet und abgedeckt. Durch spezielle hohle Dämpf-Lanzen, die auch mehrere Meter in die Basis des zu dämpfenden Erdhaufens getrieben werden können, wurde der Dampf eingebracht. Die Dämpfzeit betrug dabei max 2,5 Stunden. Der Heizölbedarf  lag durchschnittlich bei ~4 Litern pro m³.

Hygienisierung von Substraten direkt im Pflanztopf – Weihnachtssternzüchter aus Mittelamerika macht es vor

23. Januar 2015

Eines der größten amerikanischen Weihnachtsstern-Züchter mit mehreren Standorten in Mittelamerika setzt nun auf 50ha ein neues Dämpfsystem ein.

Der Betrieb hatte im Vorfeld bereits Dampf zur Hygienisierung der Substrate benutzt. Hierfür wurden jedoch unter hohem personellen Aufwand die einzelnen Pflanztöpfe entleert, die Pflanzerde gesammelt und dann unter Folien im Rahmen einer Haufendämpfung unter Folie behandelt. Nach der Dämpfung wurde von neuem die Pflanztöpfe befüllt und belegt.

Spezial Dämpfhaube im Einsatz

Spezial Dämpfhaube im Einsatz

Mit einem neuen, vom Dämpf-Spezialisten, Marten Barel, entwickelten System muss die Pflanzerde nicht mehr bewegt werden.
Es werden hierbei 45 Pflanztöpfe mit einer Spezialdämpfhaube abgedeckt. Die Dämpfhaube ist mit Spezial-Dampfinjektoren ausgestattet, die in jeden mit Anzuchterde gefüllten Pflanztopf eindringen.  Dadurch wird sichergestellt, dass binnen 5-6 Dämpfzeit das Substrat bis zu 95°C erhitzt und somit vollständig hygienisiert wird.

Dampfkessel der Firma MSD GmbH, D-Durbach, vor den Pflanzreihen. Links der Dämpfberater Marten Barel

Dampfkessel der Firma MSD GmbH, D-Durbach, vor den Pflanzreihen. Links der Dämpfberater Marten Barel

Dank diesen neuen Verfahrens konnte der Großgartenbaubetrieb seine Dämpfleistung verdoppeln. Der Energieverbrauch konnte dabei insbesondere aufgrund des Einsatzes eines modernen Hochleistungs-Dampfkessels um 70% auf lediglich 16l/h reduziert werden. Pro Stunde kann der Betrieb 450 Pflanztöpfe mit Heißdampf behandeln, wobei 2 Dämpfhauben abwechselnd eingesetzt werden

Vollautomatisches Dämpfmobil bewährt sich im Einsatz

30. Juni 2014

Seit 2010 ist der vollautomatische Dämpfroboter der Firma MSD GmbH, Durbach, nun im Gartenbaubetrieb Stegemeier bei Bielefeld im Einsatz. Die Zeit wurde intensiv genutzt, um das neue, vom Bundeslandwirtschaftsministerium preisgekrönte Dämpfsystem zu optimieren.

Die Arbeit hat sich gelohnt. Zwischenzeitlich ist das Dämpfmobil integraler Bestandteil des Gartenbaubetriebs Stegemeier, das im Jahr 15 ha Freiland-Fläche für den Rucola-Anbau mit Heißdampf vollautomatisch behandelt.

Dank der dichten Aussaat mit vorab erfolgter Flächendämpfung über den Vollautomaten erzeugt der Betrieb ein qualitativ hochwertiges, vollkommen unkrautfreies Produkt. Der Personaleinsatz ist dabei verschwindend gering. Da das Dämpfmobil vollautomatisch arbeitet und lediglich nach einer Beetreihe von geschultem Personal gewendet werden muss, liegen die Kosten des laufenden Betriebs im Wesentlichen bei lediglich ca. 3.000 Euro pro Hektar für das Heizöl zur Dampferzeugung.

Vollautomatisches Dämpfmobil der MSD GmbH im Freilandeinsatz

Vollautomatisches Dämpfmobil der MSD GmbH im Freilandeinsatz

Gedämpft wird mit drei Dämpfhauben, die unter dem Vollautomaten angeordnet sind und automatisch gesenkt, gehoben und versetzt werden.  Dabei wird bereits bei einer Dämpfzeit von ca. 6 min bei einer Dämpftiefe von ca. 5 cm ein optimales Ergebnis erzielt. Durch diese Arbeitsweise erreicht der Roboter eine Flächenleistung von rund 0,5ha in 12 Stunden.

Video vom Dämpfmobil im ersten Freilandeinsatz Anfang 2010 (hier klicken)

Weitere Informationen können beim Hersteller, der Firma MSD GmbH Durbach, eingeholt werden.