MSD optimiert Containerdämpfverfahren zur Hygienisierung großer Erdmengen

Gemeinsam mit dem Regierungspräsidium Freiburg erprobte die MSD GmbH mehrere Verfahren zur Dämpfung großer Mengen an Japan Knöterich verseuchter Erde an mehreren Standorten am Oberrhein.

Das Ziel der Entwicklung ist ein Verfahren, mit den in kürzest möglicher Zeit mit geringstem Personalaufwand große Erdmengen hygienisiert und von der eingeschleppten Neophyte vollständig befreit werden können. Dabei sollen die Gesamtkosten signifikant unter 30 Euro/m³ liegen. Hierfür kam auch entsprechende Großtechnik zum Einsatz.

Dämpfen mit Heißdampf in speziell ausgerüsteten Kippanhängern

Dämpfen mit Heißdampf in speziell ausgerüsteten Kippanhängern

In diesem Rahmen wurden in einem ersten Schritt zunächst speziell ausgestattete Kippanhänger befüllt und mit einem Niedrigdruckdampfkessel Typ S 2000der Firma MSD (Möschle-Seifert-Dämpftechnik) alternierend gedämpft. Das Dämpfverfahren wurde mit einer Absaugungsvorrichtung ausgestattet, damit der Dampf effizienter den belasteten Boden durchdringen kann.

In einem zweiten Schritt wurden Abrollmulden statt Kippanhänger eingesetzt, die ebenso mit einem entsprechenden Dampfverteilungssystem ausgestattet wurden. In diese Mulden wurden auch spezielle Rutschböden neben dem Absaugsystem eingesetzt. Das Hygienisierungsziel wurde stets erreicht. Die Erde war nach der Bedämpfung vollständig Japan Knöterich frei.

Spezial Abroll-Dämpfmulden mit Dampfkessel S 2000 von MSD

Spezial Abroll-Dämpfmulden mit Dampfkessel S 2000 von MSD

Auf Grundlage der hier gewonnen Erkenntnisse wird im Sommer ein finales weiter optimiertes Dämpfsystem entstehen, dass die Zielvorgaben von 20m³ / Stunde / 2t eingesetzten Dampf bei minimalem Personaleinsatz übertreffen kann. Auf dieser Grundlage sollen dann in einem Zeitraum von 6 Monaten bis zu 10.000m³ Japan Knöterich verseuchtes Erdmaterial hygienisiert werden.

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