Wasserdampf zur Bodenentseuchung

Entgegen anderen Stoffen (wie Luft) hat Wasser durch seine hohe spezifische Wärme die Fähigkeit, bei konstanter Temperatur von 100°C enorme Mengen an Energie bei der Wandlung von Wasser zu Wasserdampf aufzunehmen, die dann wieder im Boden zur Entseuchung freigesetzt werden kann.

Daraus resultiert ein besonders hoher Wirkungsgrad des Verfahrens, mit dem bei ausreichender Wirkungsdauer sämtliche organischen Pathogene abgetötet werden können.

Die relativ geringen Wirkungstemperaturen von lediglich bis zu 100°C während des Konsensationsprozesses schonen den Boden. Entgegen der Nutzung trockener Hitze (z.B. durch Heißluft) besteht  keine Gefahr, den Boden zu verbrennen und dadurch die Bodenfruchtbarkeit in Mitleidenschaft zu ziehen.

Im Gegensatz zu chemischen Präparaten hat Wasserdampf eine umfassende Bodenentseuchungswirkung. Alle organischen Pathogene werden durch die feuchte Hitze in Mitleidenschaft gezogen und bei ausreichender Wirkungsdauer abgetötet.
Chemische Mittel hingegen wirken nur partiell, da Sie lediglich auf einzelne Krankheitserreger ausgerichtet werden können. Bei vielfacher Krankheitsbelastung des Bodens wären somit Chemie-Cocktails nötig, die aus sich heraus wiederum ernorme Risiken für Umwelt und Gesundheit darstellen würden.

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