Wasserdampf gegen Bodenmüdigkeit

Bei konventionellem, intensivem Anbau gibt es wenig Möglichkeiten, Bodenmüdigkeit zu entgehen. Eine regelmäßige Einbringung von organischem Dünger, wie Kompost oder Algendünger, sowie die Kontrolle und Regulierung des pH-Wertes im Boden können Bodenmüdigkeit im Allgemeinen entgegenwirken, dort wo ein regelmäßiger Fruchtwechsel nicht machbar ist.

Dämpfen kann, soweit Bodenmüdigkeit auftritt, ein probates Mittel sein, um im Boden wieder ein Gleichgewicht zu etablieren. Es hat sich gezeigt, dass durch den Einsatz von heißem Wasserdampf bodenmüdigkeitsursächliche Organismen abgetötet werden und durch die Hitze ein schnellerer Abbau phytotoxischer Stoffe erfolgt.

Kommentare sind geschlossen.