Die Bodenentseuchung zur Bekämpfung von Krankheiten im Gartenbau und in der Landwirtschaft

Die intensive Kultivierung von Nutzpflanzen stellt die Natur vor enormen Herausforderungen, da der gezielte Pflanzenanbau in das biologische Gleichgewicht eingreift und damit insbesondere das Wachstum und die Ausbreitung von pflanzenschädlichen Organismen massiv begünstigt. Die Züchtung ertragsreicher und resistenterer Sorten alleine behebt diese Probleme nicht.  

Daher ist und bleibt der Pflanzenschutz eine unerlässliche Kulturmaßnahme, um die benötigten Erträge zu sichern und für die Zukunft weiterhin die Ernährung der stetig wachsenden Weltbevölkerung gewährleisten zu können.

Der Boden spielt hierbei eine zentrale Rolle. Dieser ist insbesondere bei intensiver Nutzung nicht mehr inter Lage, trotz guter Pflege, pflanzenschädliche Organismen durch ein ausgeglichenes Bodenleben selbst in Schach zu halten.  Im Speziellen bei der Kultivierung unter Glas ist der Boden starken Krankheitsbelastungen ausgesetzt. Verstärktes Auftreten von Wurzel- und Welkekrankheiten, Nematoden und Unkräutern sind die Folge.

Eine Bodenentseuchung ist hier im Rahmen des Pflanzenschutzes eine wirksame Behandlungsmethode.

Heute kommen hierfür zwei Verfahren zum Einsatz: Zum einen die chemische Bodenentseuchung und zum anderen die rein physikalische, thermische Behandlung.

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